Weniger Einweg, mehr System

Fast die Hälfte unserer Kunststoffabfälle entsteht durch kurzlebige Anwendungen wie Verpackungen. Plastiktüten, Boxen und Einweggeschirr sind in unserem Alltag allgegenwärtig – ob im Supermarkt, beim Online-Shopping, beim Genuss. Sie schützen, transportieren und informieren. Zugleich belasten sie die Umwelt von der Produktion bis zur Entsorgung – und ihre Lebensdauer ist meist extrem kurz.

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Mio. Tonnen

Verpackungsmaterial wird in der Schweiz jährlich eingesetzt

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Kilogramm

Siedlungsabfall produziert jede:r Schweizer:in pro Jahr

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%

der Kunststoffabfälle in der Schweiz werden verbrannt

Fast die Hälfte unserer Kunststoffabfälle entsteht durch kurzlebige Anwendungen wie Verpackungen. Plastiktüten, Boxen und Einweggeschirr sind in unserem Alltag allgegenwärtig – ob im Supermarkt, beim Online-Shopping, beim Genuss. Sie schützen, transportieren und informieren. Zugleich belasten sie die Umwelt von der Produktion bis zur Entsorgung – und ihre Lebensdauer ist meist extrem kurz.

Kreislaufwirtschaft stellt genau diese Kurzlebigkeit in Frage. Sie denkt Verpackung nicht als einmalige Hülle, sondern als Teil eines Systems, in dem Materialien mehrfach genutzt werden. Eine Verpackung muss nicht im Abfall enden, sobald sie gebraucht wurde. Sie kann zurückgegeben, wiederbefüllt oder recycelt werden.

Die Voraussetzung dafür schafft ein Umdenken im Design: weniger Material, Wiederverwendung mitgedacht, klare Trennbarkeit. Zugleich ändern sich Nutzung und Infrastruktur. Mehrwegsysteme entstehen, Rückgabemöglichkeiten werden einfacher, und neue Materialien reduzieren die Umweltbelastung.

So wird eine Verpackung vom Problem zur Lösung: Sie schützt ihren Inhalt, belastet die Umwelt aber nur wenig. Und sie zeigt im Kleinen, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren kann.

«Verpackung ist kein Abfall, wenn wir sie anders denken.»

Jeannette Morath

Gründerin & CEO reCIRCLE

Vom Wegwerfen zum Weiterverwenden

Verpackungen sind selten das Problem, sondern ihr kurzer Einsatz. Doch genau hier liegt auch das grösste Potenzial für Veränderung – sichtbar und unmittelbar im Alltag.

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Das Problem
Verpackungen sind auf Einweg ausgelegt

  • Nutzung  dauert oft nur kurz

  • Materialien sind schwer trennbar

  • Recycling ist technisch begrenzt

  • Grossteil geht im Abfall verloren

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Der Perspektivenwechsel
Was, wenn Verpackungen im Umlauf bleiben?

  • Verpackungen werden vielfach verwendet

  • Rückgabe & Wiederfüllen sind einfach möglich

  • Materialien sind klar definiert und trennbar

  • Verpackung wird reduziert statt maximiert

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Die Kreislauflösung
Verpackungen werden zum System

  • Praktikable Mehrweg- und Pfandsysteme

  • Refill-Lösungen und Unverpackt-Angebote

  • Monomaterialien für besseres Recycling

  • Müllreduktion durch neue Vertriebsmodelle

Verpackungslösungen für den Alltag

Was bleibt, wenn alles ausgepackt ist? In der Schweiz entstehen immer mehr zirkuläre Lösungen für Verpackungen – von Mehrwegsystemen im Detailhandel bis hin zu innovativen Konzepten im Versand und in der Gastronomie.

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«System-Design entscheidet, ob Verpackung im Kreislauf bleibt.»

Ursina Haslebacher

Forschung & Entwicklung reCIRCLE

Wie zirkuläre Verpackung funktioniert

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Verpackung reduzieren

Weniger Verpackung spart Material – und manchmal geht es auch ganz ohne,  z. B. durch unverpackte Produkte oder neue Logistiklösungen.

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Kreislauffähig gestalten

Verpackungen aus klar definierten und trennbaren Materialien erleichtern den Kreislauf. Wo es sinnvoll ist, bieten sich Mehrweglösungen an.

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Mehrfach nutzen

Genutzte Verpackungen werden zurückgegeben, wieder befüllt und mehrfach verwendet – einfach und zugänglich im Alltag.

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Materialien recyceln

Was sich nicht wiederverwenden lässt, wird gesammelt und recycelt. So können Materialien erneut zum Einsatz und immer wieder in Umlaufkommen.

Bereit, den Kreis zu schliessen?

Ob beim Einkauf, beim Bestellen im Onlineshop  oder im Alltag – jede Verpackung ist eine Entscheidung. Gemeinsam können wir aus Einweg einen Kreislauf machen.