Food Waste vermeiden

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Der Wald muss wachsen

Der Wald muss wachsen poll 2

2003

Titel

Der Kanton Luzern beginnt, ein erstes Agglomerations-programm zu erarbeiten.

2015

Titel

Die 4. Generation des Luzerner Agglomerationsprogramms (AP 4) wird vom Bundesrat genehmigt. Er erhöht den Beitragssatz von 35 auf 40 Prozent und attestiert damit ein gutes Kosten- Nutzen-Verhältnis. Das AP 4 enthält ein aktualisiertes Zukunftsbild 2040

2015

Titel

Die 4. Generation des Luzerner Agglomerationsprogramms (AP 4) wird vom Bundesrat genehmigt. Er erhöht den Beitragssatz von 35 auf 40 Prozent und attestiert damit ein gutes Kosten- Nutzen-Verhältnis. Das AP 4 enthält ein aktualisiertes Zukunftsbild 2040 und legt einen neuen Schwerpunkt

Titel

Der Kanton Luzern beginnt, ein erstes Agglomerations-programm zu erarbeiten.

November

Titel

Der Kanton Luzern beginnt, ein erstes Agglomerations-programm zu erarbeiten.

Oktober 2003

Food Waste

Lorem Ipsum

Mit 148 Kilogramm im Jahr 2022 nahm die Menge des Hausmülls 
pro Person im Vergleich zu 2012 um 58 Kilogramm ab.

Brot und Backwaren

14

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Kartoffeln

5

kg

MilchProdukte

0

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Zucker

14

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Apfel

12.3

kg

Schweinfleisch

2.7

kg

Salz

1

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Bananen

1.7

kg

Pizza

32.6

kg

Lasagna

13.4

kg

Malz

2

kg

Pinapple

1.1

kg

Lorem Ipsum

Mit 148 Kilogramm im Jahr 2022 nahm die Menge des Hausmülls 
pro Person im Vergleich zu 2012 um 58 Kilogramm ab.

Brot und Backwaren

14

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Kartoffeln

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MilchProdukte

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Zucker

14

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Apfel

12.3

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Schweinfleisch

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Lorem Ipsum

Mit 148 Kilogramm im Jahr 2022 nahm die Menge des Hausmülls 
pro Person im Vergleich zu 2012 um 58 Kilogramm ab.

Brot und Backwaren

14

kg

Schweinfleisch

2.7

kg

Food Waste

Lorem Ipsum

Mit 148 Kilogramm im Jahr 2022 nahm die Menge des Hausmülls 
pro Person im Vergleich zu 2012 um 58 Kilogramm ab.

Brot und Backwaren

14

kg

Kartoffeln

5

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MilchProdukte

0

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Zucker

14

kg

Apfel

12.3

kg

Schweinfleisch

2.7

kg

Salz

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kg

Bananen

1.7

kg

Pizza

32.6

kg

Lasagna

13.4

kg

Malz

2

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Pinapple

1.1

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Lorem Ipsum

Single diagramm

Mit 148 Kilogramm im Jahr 2022 nahm die Menge des Hausmülls 
pro Person im Vergleich zu 2012 um 58 Kilogramm ab.

Item 1

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Item 2

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Item 3

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Initiativen zur Weiterentwicklung in Urban Forestry

01

Wissen und Netzwerk zu Urban Forestry

Das interdisziplinäre Netzwerk ArboCityNet schlägt Brücken zwischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Verbänden, Behörden, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Nutzenden aus dem Bereich Urban Forestry. Es versorgt Interessierte mit Informationen und organisiert regelmässig Veranstaltungen zum Wissensaustausch. arbocitynet.ch

02

Die Stadtbaum-Challenge

Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) hat im Jahr 2019 die «Trees in Cities Challenge» gestartet. Die Initiative ermutigt Stadtregierungen weltweit, ein konkretes Baumpflanzungsversprechen abzugeben, das innerhalb eines Jahres umgesetzt wird. Zudem sollten die Städte Ziele festlegen, um ihre Städte grüner, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Bisher nehmen rund 70 Städte auf der ganzen Welt an der Challenge teil.

03

Wissen und Netzwerk zu Urban Forestry

Das interdisziplinäre Netzwerk ArboCityNet schlägt Brücken zwischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Verbänden, Behörden, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Nutzenden aus dem Bereich Urban Forestry. Es versorgt Interessierte mit Informationen und organisiert regelmässig Veranstaltungen zum Wissensaustausch. arbocitynet.ch

Initiativen zur Weiterentwicklung in Urban Forestry

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Das interdisziplinäre Netzwerk ArboCityNet schlägt Brücken zwischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Verbänden, Behörden, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Nutzenden aus dem Bereich Urban Forestry. Es versorgt Interessierte mit Informationen und organisiert regelmässig Veranstaltungen zum Wissensaustausch. arbocitynet.ch

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Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) hat im Jahr 2019 die «Trees in Cities Challenge» gestartet. Die Initiative ermutigt Stadtregierungen weltweit, ein konkretes Baumpflanzungsversprechen abzugeben, das innerhalb eines Jahres umgesetzt wird. Zudem sollten die Städte Ziele festlegen, um ihre Städte grüner, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Bisher nehmen rund 70 Städte auf der ganzen Welt an der Challenge teil.

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Das interdisziplinäre Netzwerk ArboCityNet schlägt Brücken zwischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Verbänden, Behörden, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Nutzenden aus dem Bereich Urban Forestry. Es versorgt Interessierte mit Informationen und organisiert regelmässig Veranstaltungen zum Wissensaustausch. arbocitynet.ch

Nahe der Autobahnausfahrt von Richterswil (ZH) ragen seit rund drei Jahren inmitten grüner Wiesen und gelben Rapsfeldern haushohe Erdhügel gen Himmel. Baumaschinen schieben Erdreich hin und her. Im Fünfminutentakt bringen Lastwagen Erde, die in der Umgebung für den Bau von Gebäuden und Autobahnen, Revitalisierung von Flüssen sowie Baustellen mit kilometerlangen Rohren abgetragen wurde. Es ist staubig und laut.

Boden gilt als nicht erneuerbar, denn es dauert über 1000 Jahre, bis sich ein Meter davon gebildet hat. Die Schweiz verliert jährlich rund 18 Quadratkilometer Boden durch Degradation– das heisst die Böden werden überbaut oder geschädigt durch falsche Bewirtschaftung. Damit gehen ihre wichtigen Leistungen zugunsten von Landwirtschaft, Biodiversität oder dem Schutz vor Naturgefahren verloren: So sorgt ein gesunder Boden während Hitzeperioden für Kühlung, nimmt Starkniederschläge auf, filtert Wasser und bietet Pflanzen und Tieren Lebensraum.

Eine breite Allianz engagiert sich, um diese Bodenverluste zu stoppen. Der Bundesrat hat 2020 mit der Bodenstrategie Schweiz beschlossen, dass ab dem Jahr 2050 netto kein Boden mehr verbraucht wird.

«Gehen beim Bauen Bodenfunktionen verloren, müssen diese an einem anderen Ort durch Aufwertung kompensiert werden», erklärt Corsin Lang vom BAFU. Um die nicht erneuerbare natürliche Ressource zu bewahren, ist die Verwertung von abgetragenem Erdreich seit 2016 vorgeschrieben. Bauherren müssen dafür sorgen, dass die obersten Schichten des ausgebaggerten Erdreichs andernorts wieder verwendet werden. Bei grösseren Bauvorhaben ist ein Entsorgungskonzept vorgeschrieben. «Meist dient abgetragener Boden dazu, landwirtschaftliche Flächen aufzuwerten», weiss Corsin Lang. Damit können zum Beispiel auch Kiesabbaustellen rekultiviert werden.

Rund 110 000 Kubikmeter Aushubmaterial – etwa das Volumen von 44 olympischen Schwimmbecken – werden hier gelagert und anschliessend schichtenweise in dem geeigneten Höhen verteilt.
Rund 110 000 Kubikmeter Aushubmaterial – etwa das Volumen von 44 olympischen Schwimmbecken – werden hier gelagert und anschliessend schichtenweise in dem geeigneten Höhen verteilt. ©Yoshiko Kusano/Lunax/BAFU
Der bodenkundliche Baubegleiter untersucht die Qualität der Erde. Der Humus in seiner Hand, die oberste Schicht, ist im Idealfall 30 Zentimeter dick.
Der bodenkundliche Baubegleiter untersucht die Qualität der Erde. Der Humus in seiner Hand, die oberste Schicht, ist im Idealfall 30 Zentimeter dick. ©Yoshiko Kusano/Lunax/BAFU

Professionelle Leitung vorgeschrieben 

In Richterswil wurde vor Jahrzehnten eine vom Autobahnbau entstandene Deponie nicht fachgerecht zugeschüttet. Nun sind die Bodenschichten zu wenig dick und deshalb bleibt die Fläche bisher nur eingeschränkt landwirtschaftlich nutzbar. Ein idealer Standort also, um abgetragenes Erdreich zu verwerten und neue fruchtbare Ackerfläche zu schaffen. Bis Ende dieses Sommers werden dort rund 110 000 Kubikmeter Erdreich aufgetragen, was dem Volumen von 44 olympischen Schwimmbecken entspricht. 

Eine bodenkundliche Baubegleitung unterstützt die Bauherrschaft dabei, sachgerecht mit dem Boden umzugehen, z.B. mit der angelieferte Erde. Ein solcher Beizug wird in vielen Fällen von den Baubewilligungsbehörden vorgeschrieben. Im Kanton Zürich müssen Baustellen ab der Grösse einer halben Hektare professionell begleitet werden.  

«Bodenkundliche Baubegleiter befassen sich mit den vom Bauvorhaben betroffenen Böden, untersuchen deren Eigenschaften und Belastungen. Anhand einer  Kartierung entscheiden sie, wie damit umgegangen werden muss», erläutert Matias Laustela, Projektleiter und Leiter Umweltplanung bei Basler & Hofmann. Sie entscheiden, wo und unter welchen Bedingungen Böden wiederverwendet werden müssen oder können. Auch, was mit ihnen geschieht, wenn sie mit Schadstoffen belastet sind, liegt in ihrer Kompetenz, führt Laustela aus. Er stellt seit über 20 Jahren sicher, dass auf Baustellen gemäss Umweltrecht vorgegangen und das jeweilige Nutzungsziel erreicht wird. «In Richterswil muss der aufgewertete Boden qualitativ so gut werden, dass er eine langfristige Fruchtbarkeit für Ackerkulturen wie Getreide behalten kann», sagt er. 

Boden gilt als nicht erneuerbar, denn es dauert über 1000 Jahre, bis sich ein Meter davon gebildet hat. Die Schweiz verliert jährlich rund 18 Quadratkilometer Boden durch Degradation.

Boden gilt als nicht erneuerbar, denn es dauert über 1000 Jahre, bis sich ein Meter davon gebildet hat. Die Schweiz verliert jährlich rund 18 Quadratkilometer Boden durch Degradation. ©Yoshiko Kusano/Lunax/BAFU

Gründüngungen helfen zusätzlich 

Vor Ort sorgt Bauherr Roger Reichmuth von der Geoplan Swiss Bodenverbesserungen GmbH dafür, dass seine Mitarbeitenden die angelieferten Bodenarten etappenweise in der richtigen Höhe aufeinanderschichten. «Die zwei obersten Schichten sind die fruchtbarsten. Diese lagern wir getrennt, um sie dann in der richtigen Höhe aufeinander zu geben», erläutert er. Fruchtbare Erde besteht im Raum Zürich aus 30 Zentimetern Humus und 60 bis 70 Zentimetern Unterboden. Die Dicke dieser Schichten variiert je nach Region. «Meist ist der Unterboden nicht genügend hoch», sagt Reichmuth. Da dieser jedoch als Wurzelraum für Ackerkulturen dient und Nährstoffe sowie Wasser speichert, ist er sehr wichtig. Um eine stabile und nutzbare Vegetationsdecke zu schaffen, sät der Bauherr persönlich laufend Gründüngungen an. Trotzdem dauert es rund fünf Jahre, bis der Boden einigermassen erholt ist. Dies zeigt, wie wichtig es ist, dieser lebensnotwendigen Ressource Sorge zu tragen.

Die Schweiz, eine Vorreiterin im Bodenschutz

Um den Bodenschutz zu fördern, wurde vor rund 50 Jahren die Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS/SSP) gegründet. Sie setzt sich für die Verbreitung bodenkundlichen Wissens und die Erhaltung gesunder Böden ein. Sie hat als Pionierin in Europa eine spezielle Ausbildungsform eingeführt: bei Grossbaustellen beraten bodenkundliche Baubegleiterinnen und Baubegleiter die Bauherren. Diese befassen sich mit dem Erdreich auf Baustellen, untersuchen seine individuellen Eigenschaften und entscheiden über die Verwertung.